Schutz für Ufer und Lebensräume am Weißen See

Zum Schutz des Weißen Sees wird aktuell eine wichtige Maßnahme umgesetzt: Entlang des Rundwegs entsteht eine sogenannte Benjeshecke. Diese ist auch bekannt als Totholzhecke und besteht aus Ästen und Zweigen, die zwischen Holzpfaden aufgestapelt werden. Angestoßen wurde die Maßnahme vom Bezirksamt Pankow unter Leitung der stellvertretenden Bezirksbürgermeisterin Manuela Anders-Granitzki und entsteht seit letztem Herbst Stück für Stück.  

Der Weiße See ist ein beliebter Treffpunkt – gerade an warmen Tagen kommen tausende Menschen. Das hat in den letzten Jahren Spuren hinterlassen: Uferbereiche wurden stark beansprucht, Pflanzen beschädigt und Böschungen freigetreten. Mir war es wichtig hier gegenzusteuern. Die Benjeshecke schützt künftig die sensiblen Uferzonen und gibt der Natur die Chance, sich zu erholen. Gleichzeitig entstehen neue Lebensräume für Insekten, Vögel und Kleintiere. 

Die Hecke ist Teil eines übergeordneten Ziels zur Aufwertung des Parks. Böschungen werden stabilisiert, Flachwasserzonen bepflanzt und neue Aufenthaltsbereiche geschaffen. Barrierearme Seebalkone ermöglichen weiterhin den Blick auf den See – ohne die Ufer zu belasten.