DIRK STETTNER, CDU
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16.10.2018, 10:08 Uhr
Digitalisierung? Senat steht auf der Leitung
PRESSEMITTEILUNG
Berlin will in die digitale Zukunft starten, doch der Senat steht auf der Leitung. Bis heute hat er keine einzige Idee, kein einziges Konzept, wie IKT-Fachkräfte für Verwaltungen und landeseigene Dienstleister angeworben werden sollen. 
++ CDU erwartet unverzüglich eine Strategie zur Fachkräfte-Gewinnung

Dirk Stettner, Sprecher für Digitales, Datenschutz und Netzpolitik der CDU-Fraktion Berlin, erklärt:

 

„Berlin will in die digitale Zukunft starten, doch der Senat steht auf der Leitung. Bis heute hat er keine einzige Idee, kein einziges Konzept, wie IKT-Fachkräfte für Verwaltungen und landeseigene Dienstleister angeworben werden sollen.

Die zuständige Staatssekretärin musste jetzt bei einer Anhörung im Ausschuss einräumen, dass sie keinen Schimmer hat, welche und wie viele IKT Experten das Land Berlin derzeit beschäftigt. Erst jetzt hat der Senat eine Arbeitsgruppe gebildet, die die Rollen von Fachkräften diskutieren will. Ende des Jahres 2018 soll endlich Klarheit über den Fachkräftestand herrschen und darüber, wie viele von ihnen in Zukunft benötigt werden.

Zwei Jahre nach Beschluss des E-Governmentgesetzes beschließt der Senat im September 2018, dass eine Digitalstrategie in den nächsten Jahren entwickelt werden soll. Kurios: Die IKT Staatssekretärin musste erst einmal nachfragen, was das für ein Beschluss sei.

Es ist schon zu viel Zeit verloren gegangen, Berlin droht den Anschluss zu verlieren. Tausende Digital-Experten werden auf dem Weg zur Digitalisierung gebraucht. Der Senat muss jetzt endlich liefern: Die CDU erwartet unverzüglich eine Strategie, um IKT Mitarbeiter zu gewinnen und wie diese inklusive Zulagen finanziert werden können.“

aktualisiert von Katrin Hoffer, 18.10.2018, 10:10 Uhr