DIRK STETTNER, CDU
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23.08.2018, 09:32 Uhr
Fernwartung, Smart Metering, vernetzte Wartung von landeseigenen Immobilien
SCHRIFTLICHE ANFRAGE VON DIRK STETTNER AN DEN SENAT
www.twitter.com/hashtag/cdupankow Anfrage zur „Fernwartung, Smart Metering, vernetzte Wartung von landeseigenen Immobilien“
Drucksache 18 / 15837 
 
Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Dirk Stettner vom 15. August 2018 und Antwort 

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:
 
Vorbemerkung: Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist aber bemüht, Ihnen eine Antwort zukommen zu lassen und hat daher die BIM GmbH (Berliner Immobilien Management GmbH) als Geschäftsführerin über die ihr zugeordneten Landesimmobilien, den Landesbetrieb für Gebäudebewirtschaftung, Betriebsteil A - allgemeine Facility Services – sowie die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften um Stellungnahme gebeten. Die von dort übermittelten Angaben werden nachfolgend in ihren maßgeblichen Teilen wiedergegeben.
 
Frage 1:
Wie viele Menschen sind für die Wartung und Instandhaltung von landeseigenen Gebäuden zuständig (z. B. Hausmeister oder Service-Techniker)? Bitte sowohl die landeseigenen Beschäftigten als auch die Beschäftigten der Dienstleister benennen. #cdupankow
 
Zu Frage 1:
Die BIM GmbH beschäftigt aktuell 192 externe Dienstleister; die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Nachunternehmen ist nicht bekannt. Der Landesbetrieb für Gebäudebewirtschftung Teil A (LfG-A) meldet zum Stichtag 1. August 2018 folgende landeseigene Dienstkräfte, die mit Aufgaben im Sinne der Fragestellung betraut sind:
 


Dienstleister sind für den LfG-A hierbei nicht tätig.
 
Frage 2:
Wie viele Stellen sind in der Gebäudeunterhaltung derzeit nicht besetzt oder können nicht besetzt werden?
 
Zu Frage 2:
Bei der BIM GmbH sind sämtliche Stellen besetzt.
Der LfG-A als Abwicklungsbetrieb darf laut Geschäftsanweisung keine Neueinstellungen vornehmen.
 
Frage 3:
Welche landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften nutzen Fernwartung oder Smart Metering?
 
Zu Frage 3:
Fernwartung und Smart Metering werden von fünf städtischen Wohnungsbaugesellschaften (degewo / GESOBAU / Gewobag / HOWOGE / STADT und Land) in ihren Beständen genutzt. Die WBM praktiziert derzeit weder Fernwartung noch Smart Metering.
 
Frage 4: Welche Erfahrungen wurden bisher mit der Fernwartung oder dem Smart Metering gemacht?
 
Zu Frage 4: Die Wohnungsbaugesellschaften, die diese Techniken nutzen (siehe Antwort zu Frage 3), haben durchweg positive Erfahrungen damit gemacht.
 
In Objekten der BIM GmbH kommt Smart Metering oder Fernwartung derzeit nicht zum Einsatz.
 
Frage 5:
Werden Augmented Reality (Erweiterte Realität – AR) Techniken für die Wartung landeseigener Immobilien eingesetzt? Wenn ja: Wo und durch wie viele Mitarbeiter und in welchem Verhältnis stehet dies zur Gesamtmitarbeiterzahl im Wartungsbereich Immobilie (Facility Management) Wenn nein: Glaubt der Senat, dass durch die Anwendung dieser AR-Techniken Mitarbeiter in verschiedenen technischen Kompetenzbereichen mit virtueller Fachunterstützung arbeiten könnten?
 
Zu Frage 5:
Bei der BIM GmbH werden diese Techniken derzeit nicht eingesetzt.
 
Berlin, den 15.08.2018
In Vertretung
Klaus Feiler
Senatsverwaltung für Finanzen
aktualisiert von Katrin Hoffer, 12.10.2018, 09:48 Uhr